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    • 13 فبراير 15
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    Doku-Tipp: Nicaragua – Fluch der Langustentaucher

    Doku-Tipp: Nicaragua – Fluch der Langustentaucher

    Der TV-Sender arte hat derzeit einen interessanten Dokumentarfilm im Fernsehprogramm. In “Nicaragua – Fluch der Langustentaucher” werden vor allem die gefährlichen Bedingungen und Komplikationen der Taucher, welche die Tauchgänge mit veralteter Ausrüstung in bis zu 40m Tiefe durchführen sowie die Folgen der Taucherkrankheit in den Fokus genommen. Des Weiteren wird auch die oft lebensrettende hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) in einer Druckkammer im Film thematisiert.

    Ausgestrahlt wird der Dokumentarfilm am Samstag, den 14. Februar, um 8:55 Uhr auf arte.

    Abrufen kann man ihn jeder Zeit außerdem in der arte-Mediathek unter folgendem Link: Nicaragua – Fluch der Langustentaucher

    Unserer Meinung nach eine sehr sehenswerte Dokumentation mit interessanten Aspekten und Hintergrundinformationen. Klare Empfehlung!

    Die Beschreibung zum Dokumentarfilm liest sich wie folgt:

    Moncado McCanley und sein Sohn, Angehörige des indigenen Volkes der Miskito, bereiten sich für einen Tauchgang vor. Wie die meisten der Langustentaucher in Nicaragua haben die beiden kein eigenes Boot. Stattdessen heuern sie auf einem großen Industrieboot an, das in den nächsten zwei Wochen Hunderte Langusten fangen will. An der Miskitoküste im Osten Nicaraguas ist das der einzige Job – und ein gut bezahlter dazu.

    Doch die Männer riskieren bei jedem Tauchgang ihr Leben. Ihre Ausrüstung aus kaputten Atemschläuchen, verrosteten Dichtungen und Pressluftflaschen ohne Druckanzeige ist oft uralt. In den letzten Jahren sind unzählige Taucher verunglückt oder erlitten die gefährliche Taucherkrankheit. Diese tritt auf, wenn ein Taucher nicht genug Zeit zum langsamen Auftauchen hat. Lebenslange Behinderungen oder gar der Tod sind die Folgen. Die einzige Chance, die Taucherkrankheit ohne Schäden zu überstehen, ist die schnelle Behandlung in einer Dekompressionskammer. Allerdings gibt es davon nur eine einzige an der ganzen Ostküste. Sie kam vor Jahren über eine private Hilfsorganisation aus Miami und hat bereits etlichen Indianern das Leben gerettet.

    Leiter der Organisation ist der Amerikaner Joshua Izdepski. Er inspiziert das Krankenhaus von Puerto Cabezas, besucht kranke Taucher in den Dörfern und macht sich auf den Booten ein Bild vom unzureichenden Tauchequipment der Miskito.

    Wegen eines angeblichen Schutzes der Indianer wird seit Jahren über ein Tauchverbot debattiert – doch dagegen wehren sich die Miskito. Das Tauchen und Fangen der weltweit begehrten karibischen Langusten ist ihre einzige Einkommensquelle.

    Quelle: arte.de

     

     

     

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